Kurzarbeit - Besondere Maßnahmen während Corona

Besondere Situationen benötigen besondere Maßnahmen – das Thema Kurzarbeit ist spätestens seit Covid-19 in aller Munde. Die Regierung verspricht dadurch den Unternehmern finanzielle Unterstützung, doch bei der Umsetzung sind meist die Steuerberater gefragt.

  • Sie haben Klienten, die überlegen, auch jetzt noch Kurzarbeit zu beantragen?
  • Ihre Klienten haben bereits Kurzarbeit beantragt, doch die vorläufige Abrechnung vom März muss noch korrigiert werden?
  • Sie fragen sich, wie Sie die Abrechnung vom April ordnungsgemäß durchführen können?

Dann sind Sie bei mir genau richtig. Ich unterstütze Steuerberater und Unternehmer auf ihrem Weg durch den Kurzarbeits-Dschungel.

Wenn Sie kompetente Antworten auf Ihre Fragen wünschen, biete ich Ihnen ein kostenfreies Rückruf-Service an. In einem persönlichen Gespräch kläre ich gerne alle Unklarheiten auf.

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Beantragung der Kurzarbeit

Einerseits stehe ich selbstverständlich bei der Beantragung von Kurzarbeit zur Seite- hier habe ich gute Nachrichten für Sie: das Beantragungsformular beim AMS vom 31.03. scheint tatsächlich die letzte Version zu sein- inklusive Teilzeitberechnungstool vom 31.03. Hier hat man es zumindest nach vielen Überarbeitungen geschafft, die Beantragung zu vereinfachen. Ein Wermutstropfen bleibt für alle, die Kurzarbeit möglichst rasch beantragen wollten- Anträge bis 19.03. müssen neu eingereicht werden, da die Berücksichtigung der Einkommensgruppen für Covid-19 noch nicht möglich war. Hat man einen der beiden späteren Versionen des Antrages eingebracht, wird vom AMS lediglich eine Nachbesserung verlangt, der ursprüngliche Antrag behält aber weiterhin seine Gültigkeit. Ein wichtiger Tipp bei der Beantragung: kalkulieren Sie die Reduktion der Arbeitszeit gut, denn eine Erhöhung der Ausfallsstunden bei der Abrechnung mit dem AMS ist im Nachhinein nicht möglich!

Die Sozialpartnervereinbarung bleibt in meinen Augen weiterhin kompliziert, weil im Vorhinein die Verteilung der Arbeitszeit festgelegt werden muss. Einzige Ausnahme bilden Schichtbetriebe, hier reicht eine Mitteilung an die Mitarbeiter 14 Tage im Voraus. Meine Empfehlung: die Aufteilung ungefähr entsprechend des Kurzarbeits-Prozentsatzes festzulegen. Einen positiven Aspekt gibt es auch hier: die Wirtschaftskammer hat bereits pauschal ihre Zustimmung zu allen Sozialpartnervereinbarungen gegeben, die Gewerkschaft prüft stichprobenartig, das heißt hier sollte kein Stein in den Weg gelegt werden auf dem Weg zur Kurzarbeitsbeihilfe.

Abrechnung der Kurzarbeit

Sie haben im März trotz Kurzarbeit noch die normalen Bezüge der Dienstnehmer abgerechnet und die Dienstnehmer (am besten schriftlich) darüber informiert, dass es zu Abzügen im Folgemonat kommen wird? Oder haben Sie bereits das Kurzarbeits-Netto von 80/85/90% als Akontozahlung oder mittels eigener Lohnart berücksichtigt, um die Abrechnung möglichst richtig zu machen? Egal wie, der März muss in jedem Fall aufgerollt werden, um alle Details der Kurzarbeit miteinfließen lassen zu können. Die Softwareanbieter arbeiten mit Hochdruck an der Umsetzung, leider verzögert sich allerdings bei den Arbeits- und Interessensgruppen im Auftrag der Regierung die rasche Klärung wichtiger Detailfragen. Daher kann es auch gut sein, dass auch der April noch vorläufig abgerechnet und im Mai wieder aufgerollt werden muss! Das bedeutet einen enormen Mehraufwand in der Lohnverrechnung, da die Monate eigentlich doppelt abgerechnet werden müssen!

Zögern Sie nicht mich zu kontaktieren, wenn Ihre Mitarbeiter an ihre Grenzen stoßen- ich unterstütze Sie sehr gerne!

Sie hätten gerne kompetente Antworten zum Thema Kurzarbeit?

Dann nutzen Sie mein Rückruf-Service. Gerne nehme ich mir telefonisch Zeit, um Ihre Fragen zu beantworten.

Danke!

Ich habe Ihre erhalten und werde Sie so rasch wie möglich zurückrufen.

Liebe Grüße,
Doris Eichinger / Lohnengel

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